
Nuki Smart Lock Ultra 2025: Sicherheit, Akku, Preis
Wer zum ersten Mal ein Smart Lock an der Wohnungstür sieht, stellt sich meist dieselbe Frage: Hält das Ding wirklich, was die Werbung verspricht? Der Nuki Smart Lock Ultra macht diese Frage gerade spannend – als kompaktes Premium-Schloss mit Universalzylinder, Matter-Support und einem Testurteil von 95 von 100 Punkten bei homeandsmart. Am Ende weißt du, wo der Ultra gegenüber Vorgänger und Konkurrenz wirklich besser ist – und welche Schwächen du einplanen solltest.
Preis (UVP): 299 € · Batterielaufzeit: bis zu 6 Monate · Konnektivität: Bluetooth, WiFi, Matter · Zylindertyp: Universalzylinder · Öffnungsmethoden: App, Fingerabdruck, Code, Schlüssel
Kurzüberblick
- 95/100 Punkte im Test von homeandsmart (homeandsmart (Testurteil))
- Entriegelt im Insane-Modus in unter 2 Sekunden (Techreviewer (Praxistest))
- Kompatibel mit Apple Home, Alexa und Google (Herstellerangabe) (homeandsmart (Testurteil))
- Langzeiterfahrungen über mehrere Jahre fehlen noch (Produkt erst seit 2024 erhältlich) (Notebookcheck (Testbericht))
- Notebookcheck dokumentierte in einem Fall eine Schnapper-Auffälligkeit (Notebookcheck (Testbericht))
- Anzahl der gleichzeitig nutzbaren Fingerabdrücke nicht spezifiziert (Herstellerangabe) (Notebookcheck (Testbericht))
- „Sehr gut“ (95/100) und kompakter als frühere Nuki-Modelle (homeandsmart (Testurteil))
- Akkulaufzeit im 4-Personen-Haushalt: gut 5 Monate (Notebookcheck (Testbericht))
- Fernzugriff über integriertes WiFi, Matter und Home Key – keine Bridge nötig (Nuki (Produktseite))
Zwölf Eckdaten, ein Muster: Dieses Gerät ist als Komplettpaket gedacht – der Preis steht für Schloss, Zylinder und Konnektivität in einem Paket.
| Eigenschaft | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Hersteller | Nuki | Herstellerangabe |
| Modell | Smart Lock Ultra | Herstellerangabe |
| Erscheinungsjahr | 2024 | Produktplan |
| Garantie | 2 Jahre | Herstellerangabe |
| Preis (UVP) | 299 € | Preisangabe |
| Batterielaufzeit | mehrere Monate je nach Nutzung | Nuki |
| Akkukapazität | 9,7 Wh, 11,1 V, 870 mAh | Notebookcheck |
| Konnektivität | Bluetooth, WiFi, Matter | Nuki |
| Zylindertyp | Universalzylinder mit SKG*** | Nuki |
| Öffnungsmethoden | App, Fingerabdruck, Code, Schlüssel | Herstellerangabe |
| Verschlüsselung | End-to-End | Nuki |
| Testurteil | 95/100 Punkte, „sehr gut“ | homeandsmart |
Sind Nuki Smart Locks gut?
Für den Ultra lautet die Antwort der ersten unabhängigen Tests: ja. homeandsmart vergibt 95 von 100 Punkten und stuft das Schloss als „sehr gut“ ein; auch die Praxistests von Techreviewer und Notebookcheck dokumentieren keine grundsätzlichen Ausfälle.
Was zeichnet den Nuki Smart Lock Ultra aus?
- Kompakte Bauform: Das Schloss sitzt auf der Türinnenseite und fällt laut homeandsmart kompakter aus als frühere Nuki-Generationen.
- Geschwindigkeit: Im Insane-Modus ent- oder verriegelt der Ultra laut Techreviewer in unter zwei Sekunden.
- Autarkie: Bluetooth, WiFi und Matter sind integriert; für den Fernzugriff brauchst du keine Bridge.
- Antrieb: Notebookcheck beschreibt den Bürstenmotor als leise.
Dazu kommt eine Besonderheit: Der Ultra wird mit einem eigenen Universalzylinder ausgeliefert, der die SKG***-Klassifizierung trägt. Das hebt ihn von Retrofit-Modellen ab, die meist am vorhandenen Schloss arbeiten (Wikipedia (Smart Lock)).
Der Antrieb arbeitet direkt auf dem Zylinder, ohne separates Außenteil oder Verkabelung. Damit wird die Montage an den meisten Standardtüren unkompliziert.
Wie sieht das Preis-Leistungs-Verhältnis aus?
299 € UVP klingen nach viel für ein Türschloss. Dafür ersetzt der Ultra die Bridge, enthält einen sicherheitszertifizierten Zylinder und punktet im Test mit 95 von 100 Punkten – das ist ein anderer Preisrahmen als ein simples Retrofit-Lock.
Ob sich das lohnt, hängt vom eigenen Türsetup ab. In Wohnungen mit Standardzylinder genügt meist der mitgelieferte Universalzylinder; Zusatzkäufe wie Bridge oder Keypad entfallen zumindest für den Grundbetrieb. Bei einem Haus mit Sonderzylinder solltest du vorher die Kompatibilität prüfen.
Der Vergleich mit August, Yale oder SwitchBot zeigt: Der Ultra ist nicht das günstigste Smart Lock, aber nach den ausgewerteten Tests das am breitesten aufgestellte – wer Matter, WiFi, Key-Option und gehärteten Zylinder in einem Gerät will, bekommt aktuell kaum etwas Vergleichbares.
Der Preis wirkt auf den ersten Blick hoch. Die Rechnung dreht sich aber: Wer sonst Bridge, neuen Zylinder und ein zweites Keypad kauft, liegt mit dem Ultra fast immer näher an der 299-€-Grenze als an der günstigen Alternative.
Das Muster ist eindeutig: Der Ultra rechtfertigt seinen Preis durch den Wegfall von Zusatzkäufen, die bei anderen Modellen obligatorisch sind.
Welches Smart Lock ist das beste in der EU?
Die kurze Antwort: Kommt darauf an, was du brauchst. In den ausgewerteten deutschsprachigen Tests nimmt aktuell der Nuki Smart Lock Ultra den Spitzenplatz ein. Auf den Plätzen dahinter folgen je nach Testkriterium Modellvarianten von Nuki selbst sowie August, Yale oder SwitchBot.
Die Top 5 Smart Door Locks in der EU
- Nuki Smart Lock Ultra: Spitzenwert in den ausgewerteten Tests, sehr kompakt, Matter- und WiFi-Support.
- Nuki Pro (5. Generation): Die Modellalternative aus demselben Herstellerhaus mit ähnlicher App-Welt.
- August: Häufig genannter Name in internationalen Vergleichen.
- Yale: Etablierter Hersteller mit breitem Portfolio aus Türschlössern und Zubehör.
- SwitchBot: Oft als kostengünstige Retrofit-Lösung in Vergleichslisten genannt.
Nuki Smart Lock Ultra im Vergleich zu Konkurrenten
- Vergleichskriterien: Testurteil, Akku, Schließgeschwindigkeit, Zylinder.
Vier Vergleichsgrößen, ein klares Muster: Der Ultra punktet dort, wo Sicherheit und Autarkie zusammenkommen – beim Zylinder, bei der Schließgeschwindigkeit und bei der Smart-Home-Anbindung.
| Kriterium | Nuki Smart Lock Ultra | Nuki Pro (5. Generation) | August, Yale, SwitchBot |
|---|---|---|---|
| Testurteil | 95/100, „sehr gut“ (homeandsmart) | in der Auswertung nicht separat bepunktet | keine belastbare Angabe in den genutzten Quellen |
| Akku | fest verbaut, 9,7 Wh (Notebookcheck) | fest verbaut (Computer Bild) | unterschiedliche Systeme, meist Retrofit |
| Schließgeschwindigkeit | unter 2 Sekunden im Insane-Modus (Techreviewer) | keine belastbare Angabe | keine belastbare Angabe |
| Zylinder | Universalzylinder mit SKG*** inklusive (Nuki) | keine belastbare Angabe | meist Retrofit am vorhandenen Schloss |
Was diese Tabelle zeigt: Die echten Unterschiede liegen nicht in der App, sondern im Zylinder und im Akku. Der Ultra liefert beides ab Werk; wer einen Wechselakku braucht, muss zu anderen Modellen greifen, die in den ausgewerteten Tests aber nicht dieselbe Tiefe an Belastungstests vorweisen können.
Welche Nachteile hat ein Smart Lock?
Auch ein gutes Smart Lock bleibt ein elektronisches Bauteil. Beim Nuki Ultra fallen drei Nachteile wirklich ins Gewicht.
Häufige Probleme mit dem Nuki Smart Lock Ultra
- Fester Akku: Der Akku ist laut Notebookcheck und Computer Bild fest verbaut. Ein Wechsel durch die Nutzerin oder den Nutzer ist nicht vorgesehen.
- Spezielles Ladekabel: Geladen wird per USB-C; Computer Bild berichtet von rund zwei Stunden Ladezeit (Computer Bild (Testbericht)).
- Seltene Schnapper-Auffälligkeit: Notebookcheck dokumentierte in einem Testfall, dass der Schnapper beim Aufschließen nicht zurückgezogen wurde. Eine Serienlücke ist das nicht, aber ein Hinweis darauf, dass auch ein Premium-Schloss nicht fehlerfrei ist.
- Preis: 299 € UVP sind ein klarer Premium-Aufschlag gegenüber einfachen Schlossmodellen.
Nachteile gegenüber herkömmlichen Schlössern
- Ein normales Schloss kennt keinen leeren Akku. Beim Ultra endet die Elektronik, wenn die Zelle leer ist – die mechanische Öffnung per Schlüssel bleibt aber erhalten.
- Software-Abhängigkeit: Updates, Auto-Unlock und Protokolle laufen über die App; wer darauf verzichtet, nutzt nur einen Bruchteil der Funktionen.
- Neue Komplexität: Tür, Zylinder, App und Firmware müssen zusammenpassen. Bei einem mechanischen Schloss gibt es diese Schnittstellen nicht.
Der Preis des Fortschritts ist Wartung. Der feste Akku ist dabei der wichtigste Punkt: Wer das Schloss langfristig nutzt, muss die Batterie im Kopf behalten – oder ein Modell mit Wechselakku wählen.
Wie hackbar sind Smart Locks?
Die Sicherheitsfrage entscheidet sich bei Smart Locks auf zwei Ebenen: digital und mechanisch. Der Nuki Ultra versucht, beide abzudecken.
Sicherheitsmaßnahmen des Nuki Smart Lock Ultra
- Verschlüsselung: Nuki nutzt End-to-End-Verschlüsselung für die Kommunikation mit dem Schloss.
- Zylinder: Der mitgelieferte Universalzylinder ist nach SKG*** klassifiziert und nach EN 1303 und DIN 18252 zertifiziert; das Gehäuse gilt als bohrresistent.
- Rückfallebene: Die Not- und Gefahrenfunktion erlaubt das Sperren von außen mit dem Schlüssel, auch wenn der Akku leer ist.
Alle drei Punkte stehen so auf der Herstellerseite – zusammen ergeben sie ein Sicherheitskonzept, das über die reine App-Anbindung hinausgeht (Nuki (Herstellerseite)).
In den ausgewerteten Tests und Berichten ist bislang kein Fall dokumentiert, in dem der Ultra digital kompromittiert wurde. Das heißt nicht, dass es unmöglich ist – aber es gibt keinen konkreten Angriffsvektor, der gegen dieses Modell öffentlich belegt ist.
Empfehlungen der Polizei für Türschlösser
Polizeiliche Einbruchschutz-Beratungen empfehlen bei elektronischen Schlössern in der Regel eine mechanische Rückfallebene. Der Ultra erfüllt das: Der mitgelieferte Zylinder behält die Schlüsselfunktion von außen – und bleibt damit auch bei leeren Batterien bedienbar.
Das ist ein Vorteil, weil der Schlüssel weiterhin Teil des Systems bleibt. Wer den Ersatzschlüssel sicher aufbewahrt, hat auch bei einem Totalausfall der Elektronik einen Plan.
Die zentrale Erkenntnis: Ein Smart Lock muss man nicht hacken, wenn man den Ersatzschlüssel findet. Die Sicherheit steht und fällt also mit der Frage, wo du den Schlüssel aufbewahrst – nicht nur mit der Verschlüsselung.
Die Botschaft der Experten ist eindeutig: Die beste Verschlüsselung nützt nichts, wenn der mechanische Schlüssel in falsche Hände gerät.
Was passiert, wenn der Akku eines Smart Locks leer ist?
Bei einem leeren Akku trennt sich das Spreu vom Weizen. Beim Nuki Ultra bleibt die Tür nicht zu, aber die Elektronik stellt ihren Dienst ein.
Wie lange hält der Akku des Nuki Smart Locks?
- Laut Nuki hält der Akku mehrere Monate, abhängig von Nutzung, Tür und Sperrmodi; unter 20 Prozent meldet das Schloss eine Warnung (Nuki Produktseite).
- Notebookcheck ermittelte im Vier-Personen-Haushalt etwas mehr als fünf Monate Laufzeit – auch bei intensiver Nutzung kein Problem für den Alltag.
- Techreviewer dokumentierte nach einem Monat mit bis zu fünf Schließvorgängen pro Tag noch etwa 90 Prozent Akku (Techreviewer Praxistest).
- Der Akku hat eine Kapazität von 9,7 Wh (11,1 V, 870 mAh) und ist fest verbaut (Notebookcheck).
Die Laufzeit ist also kein Schwachpunkt. Wichtiger ist die Ladezeit: Computer Bild gibt etwa zwei Stunden an, bis die Zelle wieder voll ist. Wer am Morgen die Warnung sieht, kann das Schloss also noch vor der Arbeit laden.
Verhalten bei Stromausfall
- Das Schloss läuft über die Batterie – ein Stromausfall im Haushalt lässt es nicht ausfallen.
- Erst wenn der Akku komplett entladen ist, endet die elektrische Funktion. Dann bleibt nur die mechanische Öffnung.
Ein Stromausfall ist für den Ultra also kein Notfall, solange die Batterie geladen ist. Anders als bei vernetzten Türschlössern mit Hub gibt es keine Abhängigkeit von einem Router oder einer Basisstation.
Notöffnung mit Schlüssel
Der Akku ist fest verbaut – ein spontaner Wechsel unterwegs ist nicht möglich. Wer den Ladezustand ignoriert, steht im schlimmsten Fall vor einer Tür, die sich nur noch mechanisch öffnen lässt.
Die Not- und Gefahrenfunktion des mitgelieferten Zylinders sorgt dafür, dass die Tür von außen mit dem Schlüssel gesperrt werden kann, auch wenn der Akku leer ist. Das ist die wichtigste Rückfallebene und gleichzeitig der Grund, warum der mechanische Schlüssel nie im Haus bleiben sollte.
Dreh- und Angelpunkt ist nicht die Akkulaufzeit, sondern das Ladeverhalten. Wer das Schloss ab und zu lädt, bekommt einen zuverlässigen Alltagshelfer; wer den Akku vernachlässigt, lernt den Schlüssel wieder schätzen.
Die Praxis zeigt: Wer regelmäßig lädt, hat mit dem Ultra keine Überraschungen zu befürchten.
Können Smart Locks mit einem Schlüssel geöffnet werden?
Ja – und genau das unterscheidet den Ultra von einfacheren Modellen. Der mitgelieferte Universalzylinder behält die klassische Schlüsselfunktion.
Installation und Bedienung des Nuki Smart Lock Ultra
- Der mitgelieferte Universalzylinder passt laut Nuki in die meisten Türen mit Standardzylinder.
- Die Einrichtung läuft über die Nuki-App: Schloss koppeln, Öffnungsmethoden festlegen, Auto-Unlock einrichten.
- Nach der Installation bleibt die Bedienung per Schlüssel, App, PIN oder Fingerabdruck möglich – je nachdem, welches Zubehör du einsetzt.
NFC-Funktion
- NFC kommt beim Ultra vor allem über Apple Home Key ins Spiel: Das iPhone oder die Apple Watch entriegeln per Nahfeldkommunikation.
- Weitere Öffnungswege: App, Code, Fingerabdruck am optionalen Keypad oder mechanischer Schlüssel.
Wer Home Key nutzt, öffnet die Tür mit dem iPhone, ohne die App zu öffnen – vorausgesetzt, das Smartphone ist mit Apple Home verbunden. Das ist besonders praktisch, wenn die Hände voll sind.
Einbauanleitung
- Die Montage beginnt am vorhandenen Zylinder. Den vollständigen Ablauf findest du weiter unten in der Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Ob Schlüssel, App oder Home Key: Der Ultra erlaubt mehrere Wege, und das ist der eigentliche Komfortgewinn. Du bist nicht mehr auf ein einziges Öffnungsmittel angewiesen, sondern kannst je nach Situation wählen.
Nuki Smart Lock Ultra: Die technischen Daten im Überblick
Zehn Werte, eine Kernbotschaft: Die Technik ist auf Autarkie ausgelegt – großer Akku, integrierte Funkmodule und ein Sicherheitszylinder nach SKG***.
| Komponente | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Akkukapazität | 9,7 Wh, 11,1 V, 870 mAh | Notebookcheck |
| Batterielaufzeit | mehrere Monate (Hersteller), gut 5 Monate (Praxis) | Nuki / Notebookcheck |
| Ladezeit | ca. 2 Stunden per USB-C | Computer Bild |
| Konnektivität | Bluetooth, WiFi, Matter | Nuki |
| Schließgeschwindigkeit | unter 2 Sekunden (Insane-Modus) | Techreviewer |
| Öffnungsmethoden | App, Fingerabdruck, Code, Schlüssel | Herstellerangabe |
| Nutzerberechtigungen | 200 | Notebookcheck |
| Verschlüsselung | End-to-End | Nuki |
| Zylinder | Universalzylinder, SKG***, EN 1303, DIN 18252 | Nuki |
| Lieferumfang | Smart Lock Ultra, Universalzylinder, Montagematerial | Herstellerangabe |
Was diese Tabelle nicht zeigt: Die wichtigste Zahl für die Praxis ist die Ladezeit von zwei Stunden. Wer das Schloss regelmäßig lädt, kann den festen Akku gut verschmerzen; wer keine Ladequelle in Türnähe hat, sollte über ein zweites Ladegerät nachdenken.
Nuki Smart Lock Ultra: Vorteile und Nachteile
Vorteile
- Sehr kompakte Bauweise mit starkem Testurteil (95/100)
- Entriegelt in unter 2 Sekunden
- Fernzugriff ohne Bridge durch integriertes WiFi
- Sicherheitszylinder mit SKG*** im Lieferumfang
- Notöffnung mit Schlüssel bei leerem Akku
Nachteile
- Akku fest verbaut, nicht wechselbar
- Laden nur per USB-C, etwa 2 Stunden
- UVP von 299 € liegt im Premiumsegment
- Langzeiterfahrungen noch begrenzt
Der Trade-off ist klar: Mehr Sicherheit und Komfort brauchen Strom und Pflege. Wer den Akku kontrolliert, bekommt ein starkes Schloss; wer das ignoriert, verliert genau den Komfort, den er kaufen wollte.
Nuki Ultra einbauen: Schritt für Schritt
- Prüfen, ob ein Standardzylinder in der Tür steckt – der mitgelieferte Universalzylinder passt in die meisten Standardtüren.
- Alten Zylinder ausbauen und den Universalzylinder einsetzen (Not- und Gefahrenfunktion inklusive).
- Montageplatte anbringen und den Smart Lock Ultra aufschieben.
- Justierung durchführen, damit das Schloss den Zylinder gleichmäßig bewegt.
- Nuki-App herunterladen, Konto erstellen und den Ultra per Bluetooth koppeln.
- Öffnungsmethoden einrichten: App, Code, Fingerabdruck (optionales Keypad) oder Home Key.
- Auto-Unlock und Benachrichtigungen testen, bevor du den Schlüssel wegräumst.
Der wichtigste Schritt ist die Justierung: Ein Smart Lock kann nur so zuverlässig arbeiten, wie der Zylinder mechanisch sauber läuft. Wer sich unsicher ist, wird bei der Einrichtung von der App Schritt für Schritt geführt.
Bestätigt oder unklar: Was wir zum Nuki Ultra wissen
Dieser Artikel basiert auf öffentlichen Testberichten und Herstellerangaben, nicht auf einem eigenen Dauertest der Redaktion.
Bestätigte Fakten
- Matter-, WiFi- und Bluetooth-Unterstützung inklusive Fernzugriff ohne Bridge (Nuki).
- Testurteil 95 von 100 Punkten, „sehr gut“ (homeandsmart).
- Notöffnung mit mechanischem Schlüssel bei leerem Akku (Nuki).
- Universalzylinder mit SKG*** im Lieferumfang (Nuki).
Was unklar ist
- Langzeiterfahrungen über mehrere Jahre fehlen noch.
- Die Anzahl der gleichzeitig nutzbaren Fingerabdrücke wird vom Hersteller nicht spezifiziert.
- Ein offizielles Gewicht nennt Nuki nicht in den Kerndaten.
- Notebookcheck dokumentierte in einem Fall eine Schnapper-Auffälligkeit – ob das ein Einzelfall bleibt, zeigen weitere Langzeittests.
Für eine Kaufentscheidung reicht dieser Stand trotzdem: Die wichtigsten Funktionen sind durch Tests und Herstellerangaben belegt, die offenen Punkte betreffen vor allem die Langzeitperspektive. Wer den Ultra heute kauft, sollte das wissen und die Updates im Blick behalten.
Was Tests und Hersteller sagen
„Der Nuki Smart Lock Ultra ist ein sehr gutes Smart Lock mit 95 von 100 Punkten.“
homeandsmart (Testfazit)
„Im Insane-Modus vergehen unter zwei Sekunden vom Auslösen bis zum Ent- oder Verriegeln.“
Techreviewer (Praxistest)
„Der Akku ist fest verbaut; geladen wird über ein spezielles USB-C-Kabel in etwa zwei Stunden.“
Computer Bild (Testbericht)
„Dank Not- und Gefahrenfunktion bleibt die Tür auch bei leerem Akku von außen mit dem Schlüssel bedienbar.“
Nuki (Herstellerseite)
Die Aussagen der Quellen liegen nah beieinander: Der Ultra ist technisch stark, aber nicht fehlerfrei. Genau diese Kombination aus Begeisterung und Einordnung macht die Einschätzungen wertvoll.
Fazit
Der Nuki Smart Lock Ultra ist das rundeste Premium-Smart-Lock im deutschsprachigen Testfeld – kompakt, schnell, mit Matter und ohne Bridge. Wer einen austauschbaren Akku erwartet, wird enttäuscht; wer einen geprüften Universalzylinder und eine echte Schlüssel-Rückfallebene will, bekommt beides ab Werk. Für Smart-Home-Käufer in Deutschland und Österreich, die ein Upgrade ohne Basis-Station suchen, ist die Rechnung klar: den Ultra kaufen – oder bewusst ein Modell mit Wechselakku wählen.
tweakers.net, id.nl, computerbild.de, tweakers.net, homeandsmart.de, homeandsmart.de, appletips.nl, tink.de
Häufig gestellte Fragen
Unterstützt der Nuki Smart Lock Ultra Apple HomeKey?
Ja. Der Ultra ist mit Apple Home kompatibel und unterstützt Home Key: Du kannst die Tür per iPhone oder Apple Watch öffnen. Nuki nennt die Funktion auf der Produktseite.
Kann der Nuki Smart Lock Ultra auch ohne App verwendet werden?
Nach der Einrichtung lässt sich die Tür jederzeit mechanisch mit dem Schlüssel öffnen. App-Funktionen wie Auto-Unlock, Protokolle und Berechtigungen setzen allerdings die Nuki-App voraus.
Wie viele Benutzer können auf den Nuki Ultra zugreifen?
Notebookcheck nennt 200 Nutzerberechtigungen. Damit lassen sich Familien, WGs und Dienstleister sauber abbilden.
Ist der Nuki Ultra mit meiner Tür kompatibel?
Der mitgelieferte Universalzylinder passt laut Nuki für die meisten Standardtüren. Vor der Bestellung solltest du prüfen, ob bei deiner Tür ein genormter Standardzylinder verbaut ist.
Wie schwer ist der Nuki Smart Lock Ultra?
Ein offizielles Gewicht nennt Nuki nicht in den Kerndaten. In Tests fällt der Ultra vor allem durch die kompakte Bauweise auf.
Gibt es eine Fernzugriffsoption ohne Bridge?
Ja. Der Ultra hat WiFi integriert und spricht Matter; für den Fernzugriff brauchst du keine separate Bridge.
Was kostet der Nuki Smart Lock Ultra im Abonnement?
Ein Pflicht-Abo gibt es nicht. Der Preis liegt bei 299 € UVP; der grundlegende Fernzugriff läuft über das integrierte WiFi.
Verwandte Beiträge